Archiv für Oktober 2012

2. Veranstaltung „Das Einfache des Staates“ Samstag, 27.10.12 ab 18.00Uhr im SubstAnZ

Morgen ist die zweite Veranstaltung vom „Bündnis Kommunismus in Jogginghose“ im SubstAnZ, Frankenstr. 25a ab 18.00Uhr.

Ankündigungstext:
Das Einfache des Staates ist das, wo die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen besteht, die politische Form dieses Verhältnises nur die der Herrschaft sein kann.
Daraus folgt: Der Staat ist kein Mittel zu irgendeinem Zweck; den der Garantie der Akkumulation des Kapitals ausgenommen, kein Hebel zum Sozialismus, auch nicht zur grünalternativen Zivilgesellschaft.

Vortrag und Diskussion mit Alexander Neupert

Bis morgen!
Eure Riot Shocker Crew

Vereinsversanstaltung, ALLE willkommen!

Staat, WTF? – Veranstaltungsreihe zum und gegen den Staat (I)

Im SubstAnZ Osnabrück gibt es eine Veranstaltungsreihe zum und gegen den Staat. Da die Veranstaltungen alle an spielfreien Tagen stattfinden, legen wir jeder/m ans Herz, diese zu besuchen und sich umfassend zu genannter Thematik fortzubilden. Organisiert vom Bündnis Kommunismus in Jogginghose! und der antifaschistische Hochschulinitative ist auch der Wohlfühlfaktor von vorne rein gegeben.

Die Veranstaltungsreihe startet am Sonntag, 21. Oktober 2012 um 14:00 Uhr mit folgendem Thema:
-Staatsverschuldung und die Krise im Euroraum-
Vortrag und Diskussion mit Junge Linke gegen Kapital und Nation
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Unsere Passion heißt RSC!


Nach reichlich Erholung sind wir wieder am Start.
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Nun steht das erste Spiel des RSC vor der Tür und wir vor einem neuen Abschnitt unserer noch kurzen Shocker-Geschichte – Wir werden ab sofort das zweite Team des Clubs unterstützen.

Den Wechsel vom dritten zum zweiten Team ist für uns keine Entscheidung weil wir plötzlich keine Lust mehr auf Spiele im unteren Liganiveau haben, sondern das Ergebnis einer intransparenten Vereinspolitik des Clubs. Durch Zufall haben wir vor einigen Monaten erfahren, dass das dritte Team für die kommende Saison nicht mehr gemeldet werden soll. Die Öffentlichkeit wurde darüber nicht informiert und verirrte sich in wilde Spekulationen. Wir haben kurz nach dem Bekanntwerden der Gerüchte eine Mail an den Vorstand geschrieben mit der Bitte um Stellungnahme (siehe unten). Leider hat der Verein es wieder versäumt seinen Anhang in Vereinsentwicklungen einzubinden und hat weiter geschwiegen. Auch viele Spieler_innen wussten nicht wie ihnen geschieht und wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Einige von ihnen sind inzwischen zu anderen Vereinen abgewandert oder haben den Kopf in den Sand gesteckt und haben sich sportlich zurückgezogen. Das Argument, das dritte Team sei zu teuer und nicht mehr tragbar, sehen wir nach wie vor als vorgeschoben an. Sollten wirklich finanzielle Aspekte zu der Entscheidung geführt haben, verstehen wir nicht, weshalb auf unser Angebot der finanziellen Unterstützung des Teams, nicht eingegangen wurde. Vielmehr vermuten wir, und uns bleibt durch fehlende Kommunikation nichts anderes übrig, dass entweder unser Support der Dritten unerwünscht oder andere vereinspolitische Interessen, Gründe für den Rückzug waren. Seit Jahren versucht der RSC an die großen Erfolge, wie der Meisterschaft von 1997, anzuknüpfen. Die Gelder und Finanzschwerpunkte werden und wurden in die Spieler- und Trainer Entschädigungen des ersten Teams gesteckt mit dem Ergebnis, dass nun anscheinend ein Team dafür bluten muss. Wir verstehen nicht, warum der RSC nicht zu seinen Wurzeln zurückkehrt und Sport für alle Rollstuhlfahrer_inen anbietet ohne Ansicht ihrer sportlichen Erfolge.

Wir wünschen allen abgewanderten Spieler_innen viel Erfolg bei anderen Vereinen und auch persönlich: Alles Gute – Wir werden Euch vermissen!

Eins, zwei oder drei? Ob du wirklich richtig stehst….
Ein Blick in die Zukunft lässt verraten, dass wir in der anlaufenden Saison das zweite Team des Clubs unterstützen werden. Für uns ist es egal welche Nummerierung ein Team hat, entscheidend ist der Sport, entscheidend sind die Farben und diese sind grün-weiß! Wir freuen uns auf einen ersten Spieltag und wir freuen uns darauf neue Vereine und Sportstätten kennenzulernen. Und wir freuen uns darauf, dass es endlich (!) wieder losgeht.

Tot ziens in Groningen!
Egal ob Zweite oder Dritte – Gemeinsam für den RSC!

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Hallo,

heute wenden wir uns wieder mit einem Brief an euch und verzichten hier einfach mal auf die formelle Anrede. Wir hoffen, dass ist für euch in Ordnung.

Am Rande des letzten Spieltages in Melle am 31.03. wurden wir darüber informiert, dass zur neuen Spielzeit kein drittes Team des RSC Osnabrück gemeldet werden würde. Das ist in erster Linie bedauerlich, aber wenn kein Interesse vorhanden ist, nachvollziehbar. Im Nachgang wurde uns dann allerdings zugetragen, dass es vor allem finanziell nicht möglich/gewollt wäre, ein drittes Team zu melden. Die Riot Shocker Crew hat sich damals primär gegründet um das dritte Team zu unterstützen und sieht nun auf Grund des letzten Aspektes einen gewissen Gesprächsbedarf.

Wir sehen in unseren Aktivitäten rund um die Riot Shocker Crew den Versuch, den RSC Osnabrück sowie den generellen Rollstuhlbasketball bekannter zu machen und hier als Bühne für diese Randsportart zu fungieren. Die unterschiedlichen Resonanzen zeigen uns hierbei deutlich auf, dass dieser Versuch oft genug Erfolg hat. Es sollte jede Möglichkeit genutzt werden, diese eh schon unpopuläre Sportart zu erhalten. Nicht um der Sportart willen, sondern hauptsächlich für die Sportler_innen, gibt es doch für diese teilweise kaum andere Alternativen, sich sportlich zu betätigen.

Es ist gemeinhin so, dass es beim Ausüben einer Sportart auch um Leistung geht. Der sportliche Erfolg ist meist eng gekoppelt an den Wohlfühlfaktor jeder/s Beteiligten. Doch auch wenn der Erfolg im Vordergrund steht, dürfen wir die menschliche Komponente im Sport nicht in den Hintergrund geraten lassen. Sport soll auch Spaß machen und in gewissem Maße befreiend wirken. Wenn also ein Interesse an einem weiteren Team besteht, gerade wenn dieses auf einem niedrigen Niveau spielt, sollte es um die menschlichen Bedürfnisse gehen und nicht um den Erfolg, oder die Vermarktungsmöglichkeiten. Die Fahrtkosten eines unterklassigen Teams sind verhältnismäßig gering, die Sponsoringeinnahmen allerdings auch. Doch genau hier hat das dritte Team des RSC Osnabrück einen bedeutenden Vorteil. Durch die Unterstützung der Riot Shocker Crew ist das Interesse an diesem Team auch über den Verein hinaus vorhanden. Hier nicht wenigstens den Versuch zu starten, in Osnabrück drei Rollstuhlbasketballteams melden zu können, erscheint uns falsch.

Wir sind kreativ und wir sind viele. Wir möchten uns mit euch über finanzielle Konzepte austauschen und die Möglichkeit nutzen, ein deutliches Zeichen zu setzen.

Ein deutliches Zeichen für den RSC Osnabrück!
Ein deutliches Zeichen für den Rollstuhlbasketball!
Aber vor allem ein deutliches Zeichen für die Menschen, die den Rollstuhlbasketball brauchen!

Wir freuen uns, auf eure Antwort und verbleiben wissbegierig und tatenhungrig,
eure nimmermüden Shocker_innen