Archiv für November 2012

Groningen abhaken

Untermalt von einem unbeschreiblichen Getöse meines besoffenen Mitbewohners öffnete ich um 5:32Uhr meine Augen. Dieser unglaubliche Lärm machte mir bewusst, dass es nach einer Stunde Schlaf allmählich Zeit war aufzustehen. Unser RSC verlangte nach Support. Ich schleppte mich also unter die Dusche und hoffte so, ein wenig fit für den Spieltag zu werden, was sich wenig später als Trugschluss herausstellte. Am Treffpunkt angekommen zeigte sich, dass die Sektion Sufftras RSC auf die glorreiche Idee gekommen ist, kurzerhand die Party zu verlängern um so die frühe Weckzeit zu verarschen.
Nachdem wir unser Material zusammengepackt hatten, machten wir uns auf die für diese Uhrzeit ein wenig komplizierte erste Etappe unserer Anreise:

Zwei Autos fahren nach Lingen zur Bullivermietung um dann mit einem Auto und einem Bulli zum Bahnhof in Lingen zu fahren wo die Menschen warten, die nicht mehr in die Autos passten.

Anreise

Empfangen von einem singenden und feiernden Mob stiegen die Zugfahrer_innen in den grün-weißen Partybus und schreckten nicht davor zurück ihre ersten Biere zu öffnen. Ob dies aus Gruppenzwang oder hingebungsvoller Liebe zum Getränk geschah weiß ich nicht, die Stimmung war jedenfalls „ne jute sache“, wie unsere Sektion Berlin sagen würde, die an dem Tag zum ersten mal in der Form den Weg zur Tribüne antrat.
Die zweite Etappe stand nun auf dem Plan der Anreise:

Die Kolonne fährt Richtung Groningen, sobald wir in den Niederlanden sind fahren wir den ersten Ort an, um dort die Bierreserven nachzufüllen.

So wir die erste Abfahrt in Holland ansteuerten öffneten sich auch schon die Schiebetüren eines kleinen aber feinen Supermarktes. Nach kurzer Diskussion wie viel Bier wir brauchten stand die Sektion Sufftras, die an dem Tag wirklich gut vertreten war, auch schon mit ein paar Paletten Bier an der Kasse. Noch zu erwähnen ist eine Shockerin, die mit Tränen in den Augen vor „Chicken Tonight“ stand und uns beibrachte, dass „Curry“ auf niederländisch „kerrie” heißt.
Jetzt galt es, die dritte und letzte Etappe der Anreise zu bestreiten:

Alle fahren zur Halle, stürmen die Tribüne und feiern das zweite Team des RSC Osnabrück.

Entern

Ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass die dritte Etappe die Anreise um ein vielfaches amüsanter machte.
Je näher wir der Halle kamen, desto lauter wurden die Gesänge im grün-weißen Partybus, sodass die ersten Menschen in Groningen nach den Ohropacks griffen. Jetzt konnte nur noch der Harndrang die aufgebrachte Meute stoppen. Um diesem vorzubeugen nutzten einige von uns die Pause, die sich durch senkende Bahnschranken auftat. Flink stürmten sechs oder sieben Menschen aus einem Bulli und einem Auto, womit wir den Menschen in den Autos hinter uns wohl einen Grund gaben große Augen zu machen. Ein in unseren Augen zu früh herannahender Zug versetzte uns in Angst und Schrecken und es trat einen kurzen Augenblick später das ein, was wir nicht erhofft hatten. Die Schranken öffneten sich und die Autos hinter uns wurden langsam ungeduldig, was sie durch hektisches Hupen signalisierten.
Das Hupen und die „beeilt euch“ rufe aus dem Auto ließ die „Geschäftsleute“, die noch in „Verhandlungen“ steckten, langsam nervös werden. Die Hektik die nun entstand, zeigte Sekunden später, als wir wieder in voller Fahrt waren, ihr komplettes Ausmaß. Ein Mensch hat den Rest seiner mittlerweile farblosen Flüssigkeit in seiner Hose verteilt und ein anderer wurde durch den Stress an dem Bahnübergang so durcheinander gebracht, sodass sich ein Angstfurz schnell als wirklich ernstzunehmen entpuppte.
Den Außenstehenden bot der Anblick ein unsagbar lustiges Bild, denn der Mensch der wie verrückt „Anhalten ich hab mich eingekackt!“ schrie, stand mit dem Rücken an der Kopfstütze und mit den Kniekehlen an der Außenkante des Sitztes gelehnt im Bulli. Begleitet von lauten Gelächter wurde der Bulli in einer noch ruhigen Wohnsiedlung zum stoppen gebracht. Allen Anschein nach hatten die Anwohner nicht damit gerechnet, dass ein Bulli und ein Auto in der Siedlung hält, in der sie leben und elf Leute aussteigen, die sich über einen Menschen lustig machen, der mit einem sehr interessanten Gang in einen Vorgarten verschwindet.
Die Schreie nach Klopapier wurden mit einer Rolle gestoppt, die wir auf der Hutablage des Autos fanden.
Die Zeit die wir nun hatten, wurde damit genutzt einen Anwohner nach dem Weg zu fragen. Die Frage wurde uns sehr nett beantwortet bis der Mensch der die Antwort gab, das Bild sah welches sich im Vorgarten seines Nachbarn bot. Das Bild welches ich gerade im Kopf habe, möchte ich hier nicht weiter beschreiben. Jedenfalls wurde die Unterhaltung abrupt mit den Worten „Das kann der nit tun!“ beendet.
Nachdem die Sauerei beseitigt, alle wieder im Auto und noch einmal nach dem Weg gefragt wurde, befanden wir uns auf dem Parkplatz der Halle.
Nun war Tempo angesagt, da das Spiel schon in fünfzehn Minuten beginnen sollte. In mehr oder weniger schneller Geschwindigkeit wurde unser grün, weiß, schwarzer Tribünenschmuck aufgehängt, die Fahnen bereitgelegt und die Spruchbänder vorbereitet. Unser erster Gegner und Gastgeber dieser Saison hieß HSVB Groningen. Um dem niederländischen Team zu zeigen wer wir sind, präsentierten wir ein Spruchband mit der Aufschrift „Hallo wij zijn de Riot Shocker Crew“ und übersetzten unseren Einleitungstext unserer ersten „Auswärtshallenzecke“ ins niederländische und verteilten diese an die Menschen in der Halle.

Hallo

Die Gastgeber und dessen Anhänger_innen waren verblüfft über den Support und die dröhnenden Chöre, die nun die Halle zum beben brachten, was auch die Unsicherheit bei den ersten Freiwürfen zeigte. Die Spieler_innen mussten sich erst einmal an den unrhythmischen Lärm gewöhnen, der so wenig Konzentration wie möglich zulassen sollte. Es konnte nur leider nichts an dem Spielstand der ersten Hälfte ändern, der mit 30:10 gegen unseren RSC für wenig Hoffnung auf die zweite Hälfte sorgte. Nach einer kurzen Pause an der frischen Luft wurden nochmal die Fahnen geschwungen und die Stimmbänder strapaziert. Das Spiel ging traurigerweise mit einem Endstand von 46:20 aus. Spielerisch zeigte sich das Team von HSVB Groningen als überlegen und hat den Sieg im ersten Saisonspiel beider Teams leider wirklich verdient.

Nun war es an der Zeit auf das zweite Spiel zu hoffen.
Die Pause zwischen den Spielen gab uns erneut Zeit um mal kurz vor die Tür zu gehen. Tragischerweise machte sich genau in diesem Moment bemerkbar, dass die Exzesse der letzten Nacht nicht ungestraft bleiben sollten und die Körper der Sufftras zu streiken begannen. Der Sufftra, den ich seit der Anreise nicht mehr nur aufgrund des FC St. Pauli mit der Farbe braun verbinde, fiel durch Verhaltensweisen wie z.B. „besoffen herum taumeln“, „besoffen Mist labern“, „besoffen gucken“ und vor allem aufgrund von „besoffen versuchen zu stehen“ in den Augen einiger Shocker recht unangenehm auf. Für den meisten Ärger sorgte er bei der Sektion Berlin und warf nach einem kleinen Wortgefecht deren Fahne von der Tribüne, was die angereiste Sektion nicht gerade mit Freudensprüngen aufnahm. Es war mehr ein verachtender Blick, der in Richtung Tagesvollsten geworfen wurde.

Kurze Zeit später und zu Beginn des zweiten Spiels standen wir wieder in nicht voller Besetzung auf der Tribüne und hofften auf ein Spiel, welches uns mit einem Grinsen im Gesicht nach Hause schicken sollte.
„Egal ob 2. oder 3. – Gemeinsam für den RSC“ wurde zu Anfang auf einem Spruchband präsentiert. Grund dieser Wortwahl war, dass wir in der letzten und vorletzten Saison das dritte Team des RSC Osnabrück supporteten, welches leider nicht mehr existiert. Das dritte Team wurde von uns nicht ohne Reaktion verabschiedet und wurde, für die die mehr darüber wissen wollen, im letzten Blogeintrag unter der Überschrift „Unsere Passion heißt RSC“ thematisiert.

Egal“ alt=“" />

Die erste Hälfte ist bereits angefangen und der Support lief auf hochtouren. Zumindest das, was noch von ihm übrig war. Drei Menschen befanden sich vor der Halle, ein Shocker saß ein paar Meter entfernt und wollte wohl so aussehen als gehöre er nicht dazu, einer filmte den Besoffensten der Sektion Sufftras RSC, drei saßen still und leicht wankend im Block und die letzten vier sangen und feierten mit den letzten Kräften unseren magischen RSC, der an dem Tag sich eher weniger magisch zeigte, oder?
Bei einem Pausenstand von 22:18 für die dritte des RBSA im SC Melle versuchten wir unsere letzten Energiereserven zu aktivieren um unser Team nach vorne zu singen.
Zum Anfang der zweiten Hälfte bekamen die anderen Menschen in der Halle eine Tapete mit der Aufschrift „Solidarische Grüße nach Emsdetten – Nazis fuck off“ zu sehen, womit wir einer antifaschistischen Demonstration in Emsdetten unsere Solidarität aussprechen wollten.

Emsdetten

Zu Anfang der vorletzten zehn Minuten dieses Spieltages konnte der RSC noch bei dem Spiel vom RBSA im SC Melle mithalten bis scheinbar die Kondition fehlte. Auch der Support wurde leider Opfer der langen Anreise und der anfangs erwähnten, wohl doch nicht so guten Idee der Sufftras. So endete das Spiel mit einem Endstand von 62:35 gegen unseren RSC.
Unser RSC hat an dem Tag also 2 mal verloren und in der Kurve lief auch nicht alles rund…
Ich würde sagen Kopf hoch Leute und nach vorne sehen! Die Saison ist gerade erst angefangen und wir haben ein Team zu supporten!

Nach dem Spiel wurden die Sachen zusammengepackt und vor der Halle noch das angebrochene Bier in den Hals geschüttet bis sich dann das nächste geöffnet wurde. Besonders auffällig war unser Sufftra des Tages der gegen Strahlen aus dem Weltraum einen Helm aus einem alten Drumfell trug.

Als wir es endlich in die fahrbaren Untersätze geschafft hatten, bemerkten wir, dass der volltrunkene Scheißkerl es nicht in den Bulli geschafft hatte und pöbelnd versuchte die Schiebetür zu öffnen. Nach unzähligen Malen „anhalten, den Besoffenen auf 3 Meter herankommen lassen und dann wieder Gas geben“ hatte es seinen Reiz verloren und es saßen nun wirklich alle in den Fahrzeugen, was nicht von langer Dauer sein sollte.
Einer der Shocker jammerte seit dem wir wieder im Bulli sitzen herum: „ich hab meine Mütze verloren. Helft mal alle bitte mit suchen, bla bla bla…“.
Mitten in seinem Redefluss schrie er urplötzlich auf, weil er seine Mütze nahe eines Bahnübergangs im Gras liegen sah. Er hatte sie auf dem Hinweg in Mitten einer hektischen Situation verloren.

Der Rest unserer Rückreise verlief eher unspektakulär, es wurde sich gegenseitig mit dem Arsch aus dem Autofenster überholt, während der Fahrt aus der Schiebetür eines Bullis gepinkelt und sich selbst gefeiert.
Mit den schönen Gefühl der Vertrautheit schloss ich nun meine Augen und träumte davon, wie unsere 2. vom RSC beim nächsten Spieltag am 11. November in Meppen die volle Punktzahl holt.

Team

Am nächsten Tag bewegten wir uns dann mit zwei anstatt zwölf Menschen in die Goethering Arena und sahen uns das Spiel des ersten Teams an. Es war schön anzusehen, wie der RSC das Spiel nach einem Halbzeitstand von 28:36 drehte und am Ende dann doch noch einen Sieg mit einem Ergebnis von 64:54 verbuchen konnte.

Schlussendlich kann ich sagen, dass weite Anfahrtswege nicht gerade das Beste für unseren Haufen sind und es sich vielleicht sogar ein wenig im Support bemerkbar macht.

Wir sehen uns in Meppen – FORZA RSC

fight fascism – Antifa Soli-Konzert (10.11. 12)

Aufruf:
Das Antifa-Arbeit nicht nur anstrengend, zeit- und kostenintensiv sowie auch gefährlich sein kann, kann hoffentlich jede_r nachvollziehen. Nichts desto trotz gibt es auch genügend Möglichkeiten sich und uns selbst zu feiern. Aus diesem Grund organisieren wir am 10. November 2012 ein Antifa Soli-Konzert mit den herausragenden Bands Feine Sahne Fischfilet, Johnny Mauser & The Trouble Orchestra und Grenzwert.

…aber warum eigentlich Antifa-Arbeit?

Spätestens seit der NSU ein bundesweites Thema in den Medien ist, sollte klar sein zu was rechtes Gedankengut führen kann. So bleibt es nicht bei, mehr oder weniger, offenen Anfeindungen gegenüber denen, welche nicht in das Weltbild von neuen wie alten Rechten passen, sondern führt sogar zu Mord. Zugegeben: Das Beispiel NSU ist ein Extrem, jedoch nicht verwunderlich. Auch Nazis, welche nicht „untergetaucht“ sind und einen normalen Alltag haben, schrecken nicht vor derartig radikalen Schritten gegenüber ihren politischen Gegnern und denen welche sie als nicht Lebenswert erachten, zurück. Dies zeigte sich unlängst in Hannover, wo ein engagierter Antifaschist nach einem Infostand an einem belebten Platz in der Hannoveraner Innenstadt von einem Nazi mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt wurde. Der gleiche Nazi verletzte an dem Abend noch einen weiteren Menschen mit einem Messer im Gesicht und am Rücken, so dass dieser in der gleichen Nacht noch notoperiert werden musste. Andere Vorfälle endeten nicht so glimpflich, was sich an dem Beispiel Thomas „Schmuddel“ Schulz zeigt. Schmuddel wurde am 28. März 2005 von dem Nazi Sven Kahlin, in Dortmund erstochen. Die Auflistung ließe sich fast unendlich erweitern und verdeutlicht was passiert, wenn Naziaktivitäten unterschätzt werden und zeigt die Notwendigkeit antifaschistischer Arbeit.

Nazis fallen nicht vom Himmel oder sind plötzlich da, sondern sind eine logische Konsequenz einer Gesellschaft, die von Konkurrenz- und Obrigkeitsdenken geprägt ist. Eine Gesellschaft in der Dritte entscheiden, welcher Mensch einen Nutzen für andere hat. Wer diesen Erwartungen nicht entspricht oder entsprechen kann, landet auf einem staatlichen und gesellschaftlichen Abstellgleis. Dass diese Verwertungslogik kein deutsches, sondern eine globales Phänomen ist, zeigen u.a. die tatsächlichen und symbolischen Zäune um Europa. Menschen die vor aus Angst vor Folter und Krieg ihre Heimat verlassen, werden durch institutionellen Rassismus der Behörden schikaniert und verlieren somit jegliche Perspektive. Dieser alltägliche Rassismus macht nicht an Behördentüren halt, sondern zeigt ein Spiegelbild der Gesellschaft, von dem Menschen mit offensichtlich anderer Herkunft Tag für Tag betroffen sind.

…aber warum muss antifaschistische Arbeit unabhängig sein?
Ein System, welches rechtes Gedankengut reproduziert und gleichzeitig hilflose Verbote rechter Gruppierungen erlässt, um im In- und Ausland nicht den Anschein der Fortführung der deutschen Tradition zu wecken, kann keine Alternative zum unabhängigen Handeln sein. Unabhängige antifaschistische Arbeit bedeutet, sich nicht in Parteistrukturen, welche genauso Teil dieses Systems sind, zu verirren oder sich gar auf einen staatlichen Antifaschismus zu verlassen. Ein Staat, der sich immer noch weigert verurteilte NS-Kriegsverbrecher wie den Osnabrücker Ferdinand Osterhaus auszuliefern um auch nur annähernd Gerechtigkeit herzustellen, ist keiner auf den wir uns verlassen sollten. Ein Staat, und erst recht nicht dieser, ist nicht antifaschistisch und wird es auch niemals sein.

Kein System lässt sich gerne das Zepter aus der Hand nehmen und benutzt alle Möglichkeiten sich selbst zu schützen. Jede_r der sich traut seine Meinung zu äußern und am System rüttelt, wird via Extremismusbegriff diffamiert und mit Repression überschüttet.

…. aber warum ein Soli-Konzert? Für was Soli?
Wir verstehen unter unabhängigem Antifaschismus sich nicht an irgendwelchen Parteilinien zu halten und nicht das zu machen was von uns erwartet wird. Wir handeln dort wo es notwendig erscheint und Menschen unsere Hilfe benötigen. Wir möchten durch Aktionen an die deutschen Verbrechen erinnern und mahnen. Wir organisieren Vorträge zu Nazistrukturen und neue Erscheinungsformen der Rechten. Durch verschiedene Aktionsformen ist es unser Ziel, das Geschichtsbewusstsein von Menschen zu fördern und sie zu ermutigen, sich aktiv gegen Nazis zur Wehr zu setzen.

Nachhaltige antifaschistische Arbeit ist kostenintensiv. Wir möchten durch die Erlöse des Soli-Konzertes unsere Chronik faschistischer Umtriebe seit 1999 in Osnabrück drucken lassen. Wir möchten wieder Bildungsfahrten zu Gedenkstätten etc. anbieten können und auch Menschen ohne Geld die Teilnahme an diesen ermöglichen. Und wir möchten wie gewohnt Flyer, Plakate und Transparente in die Öffentlichkeit bringen um auf die lokale antifaschistische Arbeit aufmerksam zu machen. All das kostet Geld und genau dafür geht Eure Kohle nach diesem Konzert drauf.

…. aber wer sind WIR eigentlich?
Wir sind die Antifaschistische Aktion Osnabrück [AAOS]. Wir sind ein fluktuierender Zusammenschluss von Menschen, der sich vor etwa 13 Jahren im Rahmen der Proteste gegen eine Nazidemo in Osnabrück gegründet hat, um die antifaschistische Politik der Vorjahre fortzuführen. Seitdem gibt es uns und wenn alles gut läuft, auch mindestens nochmal so lange. Aber es geht nicht ohne Support.

… aber was kannst DU noch machen?
Natürlich ist die Welt nicht gerettet oder besser nur weil wir ein Antifa Konzert organisieren und Du hingehst. Aber – es ist ein Anfang! Und damit es weitergeht, laden wir Dich zum regelmäßigem Café Résistance – Offener antifaschistischer Treff ins SubstAnZ Osnabrück ein. Ganz besonders können wir dort zudem den neuen Café-Klatsch am dritten Dienstag ab 19 Uhr empfehlen. Werde aktiv!

Werde auch Du Teil antifaschistischer Subkultur in Osnabrück oder anderswo!

fight fascism – Antifa Soli-Konzert
mit Feine Sahne Fischfilet, Johnny Mauser & The Trouble Orchestra und Grenzwert.
Samstag, 10. November 2012 ab 21 Uhr
SubstAnZ Osnabrück, Frankenstraße 25a
Eintritt: 3 bis 5 Euro

Ab 19 Uhr: Vortrag über die Naziszene in Mecklenburg-Vorpommern

Antifa soli konzi