Die Crew im Blätterdschungel der Presse

Guten Morgen!

Die Riot Shocker Crew erwacht so langsam aus einem langen Winterschlaf. Während wir uns die Zeit aktuell lieber an der ganz realen Theke, als in den virtuellen Weiten des Internets vertreiben, läuft alles andere eigentlich weiter, wie gewohnt. Der RSC Osnabrück spielt immer noch und erfreut unsere Herzen auf der Tribüne. Nur die mediale Aufarbeitung von uns wurde in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Das hat viele Gründe und diese hier alle aufzudröseln würde euch langweilen und uns zu viel Zeit kosten. Ein Grund aber ist schlicht der, dass andere das natürlich viel besser können.

So kam es, dass uns Felix Huesmann in die Halle nach Leer (oder drumzu) begleitete und seine Eindrücke in unser aller Lieblingszeitung Jungle World niederschrieb. Was er dabei erlebte und ob er seinen Sonntag nicht lieber mit Ausschlafen daheim verbracht hätte, könnt ihr hier nachlesen.

Dennoch wollen wir auch unserer journalistischen Sorgfaltspflicht nachkommen und ein paar Anmerkungen zum Geschriebenen einfließen lassen.
Bei der Riot Shocker Crew wird gemeinhin nicht von Verspätungen gesprochen, sondern eher von herausgezögerter Anreise, verlängerter Bierpause, oder von ausgeprägter Regenerationsphase. Wir wollen nun aber auch nicht so weit gehen, Felix hier der Lüge zu bezichtigen, oder ihm womöglich sogar einen fehlenden Einblick zu unterstellen. Nein, wahrlich nicht. An besagtem Tag fuhren wir tatsächlich zu spät los.

Felix

Konnte ja kein Mensch wissen, dass „ein paar Minuten“ sich solange ziehen, nicht wahr, Felix?

Ansonsten passt die Berichterstattung natürlich im Großen und Ganzen. Sektion Münster wird nicht erwähnt (wie auch, waren natürlich nicht am Start), Sektion Sufftras wird erwähnt (wenn auch der Name nicht explizit genannt. Es ist beinahe schon eine Frechheit, dass der Bericht getitelt ist mit „Die Ultras des Rollstuhlbasketballs“ und nicht mit „Die Sufftras“ (wegen uns auch „…des Rollstuhlbasketballs“.))

Die eingeholten Stimmen runden diesen netten Bericht ab, auch wenn sich ein gewisser Dennis Nohl demnächst wohl was anhören muss. Wir sind also nur das Nonplusultra für ein zweites Team in der Oberliga? Na hörma… Wir sind immer das Nonplusultra. Sogar in Bescheidenheit!

Wir hatten an dem Tag alles in allem natürlich wieder viel Spaß und auch dieser Tag hat wieder gezeigt, warum wir zu jedem Spiel fahren und versuchen, nicht alles im Filmriss zu verdrängen, was sich hier abspielt. Selten hatten wir wohl eine solche Spannung, wie im letzten Spiel. Hoffentlich konnten in der langen Pause die ganzen „hätte“, „wenn“ und „wäre“ ad acta gelegt werden und die Konzentration auf den kommenden Sonntag gerichtet werden. So ärgerlich es auch ist, im letzten Moment den entscheidenden Korb nicht zu treffen, so wichtig ist es eben auch, nach vorne zu gucken und zu wissen, dass das eine verdammt starke Partie war. Am Sonntag tragen wir den entscheidenden Ball dann wieder zusammen in den Korb!

Los geht es um 11:00 Uhr gegen BSG Duisburg und um 13:00 Uhr gegen Red Dogs Ostfriesland.

Das Ganze in Duisburg, einer uns unbekannten Halle mit noch nicht ergründeten Bierquellen. Es wurde auch langsam Zeit, dass in diesem Jahr ein Tag im Kalender wieder grün-weiß angepinselt wird.

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