Archiv der Kategorie 'Saison 2010/11'

Die grün-weisse Halle/Drachen zu Konfetti/Vom Beginn der Legende zum Ende eines Fabelwesens

Grün-weiss! Noch Fragen?

(sp) Ja, so könnte ungefähr der Rest des Berichts werden. Schlagwörter aber keine Muse, diese noch sonderlich auszuführen. Denn seien wir doch mal ehrlich… Wer nicht selbst dabei gewesen ist, ist halt auch selber schuld. Bei allen anderen werden die Eindrücke ähnlich imposanter Natur sein, dass ein weiteres Ausführen kaum nötig scheint.

Doch andrerseits ist dem geneigten Leser wohl kaum entgangen, dass wir uns mit einer Bewertung des letzten Spieltages in Dragondorf etwas zurückgehalten haben. Nun, diese soll dann als Opener dienen. Im weiteren Verlauf sollte dann auch klar werden, dass nicht die Faulheit alleine ausschlaggebend für das Fehlen dieses Spieltagesberichtes war. Eher eine intensive, schweißtreibende und dennoch unglaublich inspirierende Vorbereitungsphase auf den letzten Heimspieltag forderte uns alles ab. Doch das soll es dann auch mit Weinen gewesen sein. Wird Zeit, hier mal wieder ein bisschen zu feiern.

Apropos Feierei. Nichts anderes führte uns vor recht genau zwei Wochen nach Quakenbrück in das, was die da Halle nennen. Sicher, groß und der Blick in die Nachbarspielstätte war schon interessant, aber gegen die heimische Bastion halt eben doch nur eine Auswärtshalle. Wenigstens war es erlaubt, dass die Riot Shocker Crew endlich mal wieder durch eine Bierkiste unterstützt werden konnte. Uns war ja schon in Nordhorn in Aussicht gestellt worden, dass mensch sich auf uns freue.

Diese freudige Erwartungshaltung wollten wir dann auch bestätigen, sollte es doch gleich im ersten Spiel gegen die Echsen aus dem Kuhdorf gehen. Wer von der Crew der Mannschaft schon im Vorfeld etwas vom Bier gegeben hat, oder ob diese sich überhaupt nicht von unserem Biervorrat bedient hatten, lies sich mal wieder nicht aufklären. De Facto spielte der RSC wie im Rausch. War das eine Wonne und welch eine verdiente Klatsche, die uns die Dragons da anboten und der RSC dankend annahm. Was war da los? Sollte da ein Revanche-Gedanke für das Heimspiel entwickelt werden? Ärgerlich, bedauerlich und schlussendlich verdient gab sich der RSC nach dem Spiel mit 52:25 geschlagen. Der RSC hierbei mit einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei, was vielleicht dadurch bedingt war, dass der Support nicht abriss. Eher intensiviert wurde. Und am Ende des Spiels wurde gefeiert. Endlich vorbei ;-)

Im zweiten Spiel war der RSC gegen Münster klar der Favorit. So gestaltet sich das Ganze dann auch. Zumindest auf der Tribüne. Zur Halbzeit lag der RSC 12:20 zurück. Vielleicht aus Angst, wir könnten nach dem Spiel, das Ende mehr feiern als das Spiel, wurde in der zweiten Halbzeit allerdings ein Gang zugelegt. Von uns wohlwollend durch Gesänge begleitet konnte der RSC der Favoritenrolle letztendlich doch gerecht werden. 35:29 hieß es am Ende der Gezeitenwende. An diesem Punkt war die Saison zwar noch nicht abgeschlossen, aber der erste Spielbericht ist es praktisch. Alles was jetzt folgt, ist eine neue Epoche. Ein neues Zeitalter der Faszination RSC. Das Massaker für die Augen und der Tinnitus für die Ohren. Es folgt der Spielbericht zum letzten Spiel, unserem ersehnten Heimspiel, der Saison. Der Tag, an dem wenigstens ein bisschen Geschichte geschrieben wurde.

Der Schreiber dieses Textes findet zugegeben immer sehr wenig Schlaf und schläft kaum einmal eine Nacht durch. Durch überhöhten Kaffeekonsum und ähnlich Faktoren ist es nun aber nicht an ihm, hier zu Wehklagen. Denn gegen wenig Schlafen hilft immer – Sich unmenschlichst verausgaben. Wird zumindest erzählt.

Unsere Kreativität, sowohl gesanglich als auch gestalterisch, haben wir in dieser Saison zu Genüge offenbart und dabei geprobt, so dass wir mittlerweile wahre Meister unseres Faches sind. Ebenso schnell, wie alle Vorhaben besprochen waren, sollte auch die Durchführung von Statten gehen. Gefühlte zwei Minuten, realistische sieben Stunden, später waren die Vorbereitungen dann tatsächlich abgeschlossen. Erschöpft, unmenschlichst, ging es ins Bett, doch statt Schlaf gab es eine immense Vorfreude und eben keinen Schlaf. Doch auch die Gewissheit, dass das am Ablauf des nächsten Tages nichts ändert wird.

An der Halle angekommen war die Crew fast vollzählig. Ausfälle waren arbeitstechnisch zu beklagen, aber zumindest die Uhrzeit konnte ansonsten gehalten werden. Für ein Heimspiel schon mal ein Erfolg. Zuerst wurde die erste Ausgabe unseres Fanzines, der Hallenzecke, beworben, die für KOSTENLOS unter die Anwesenden gebracht wurde. Wer leer ausgegangen ist (und für euch will ich hoffen, dass ihr nur arbeitsbedingt keine Zeit hattet, euer Exemplar beim Spieltag abzuholen), hat die Möglichkeit, uns hier zu kontaktieren oder im Substanz sein Begehren zu offenbaren. Mit einigen Restexemplaren können wir noch dienen. Und wer will schon Kritik üben, ohne wenigstens mal einen Blick reingeworfen zu haben. Go for it!

Zekkenzyklopädie

Auf das Highlight des Spieltages, das Spiel gegen die Dragon Wheelers musste bis zum dritten Spiel, gewartet werden. Das hinderte nun aber wahrlich nicht am Abgehen. Was auf der Tribüne zelebriert wurde, wurde auf dem Hallenboden gelebt. Da waren sie wieder – die Nordhorntage. Spätestens nach dem Halbzeitwechsel lies der RSC Rahden keine Chance. 55:26 für den RSC, auf der Tribüne mindestens 1:0 für uns. Gegen Ende wurde dann auch die Dragons begrüßt. Spätestens hier war klar, hier explodiert die Stimmung spätestens mit Anpfiff.

Das zweite Spiel konnten die Dragons für sich entscheiden und machten einmal mehr auf ihre Aufstiegsansprüche aufmerksam. Allerdings war die Partie zur Halbzeit auch schon praktisch gelaufen (37:22 (24:8)). Die Crew bekam in der Zeit Unterstützung von weiteren grün-weißen. Ein Großteil davon zum ersten Mal dabei. Wenn es also Werbung in der Halle gibt, sollte sie so aussehen. Wer braucht schon Maskottchen und Sponsoren noch und nöcher, wenn die Riot Shocker Crew am Start ist.

Tja, das dritte Spiel. Gibt es eigentlich nichts zu erzählen, oder täusche ich mich? Angefangen bei der Drachen-Choreo (danke Dingslagen fürs nette Applaudieren beim Einmarsch des Drachens, aber wir leben den RSC) über die Stimmung, die selbst an der Bremer Brücke für Gänsehaut gesorgt hätte, blieb eigentlich wenig zu wünschen übrig. Bis auf einen Sieg vielleicht. Auch wenn das Spiel wesentlich ausgeglichener war, als die Partie in der Ar-gh-Ist-Mir-Zu-Doof-Arena, konnte ein erneuter Sieg, der zumindest halbgeschlachteten Drachen, nicht verhindert werden. Der Aufstieg damit in weite Ferne gerückt. Aber interessiert hat das kaum merklich irgendwen. Was für eine Saison ging hier zu Ende und was für ein Auftakt in all die Spielzeiten, die da noch kommen, war das denn bitte? So schön!

Übrigens geht der RSC kaum merklich anders mit seinen Fans um, als etwa in Nordhorn weitgereiste Zuschauer empfangen werden. Hier gab es auf Kosten des RSC tatsächlich Bier während des Supports. Nordhorn, einmal mehr, DU STINKST! Und da wir ja möglicherweise tatsächlich in die Verlockung kommen, euch auch in der nächsten Spielzeit verbal und basketballtechnisch, wegklatschen zu können, sei euch gesagt – Wenn ihr kommt, Krähenfüße vor der Halle!

Das Fazit:
Drachen sind auch nur Fabelwesen. Wir nehmen es immer wieder mit euch auf, denn im Gegenteil zu euch leben wir! Auch in allen künftigen Saisons. Und ich? Ich konnte nach dem Spieltag richtig gut schlafen und geträumt habe ich nur von einem: Dem RSC und sonst keinem!

Auch wenn wir uns hier sicherlich noch ein paarmal zu Wort melden werden, bevor es wieder losgeht, gerade im Hinblick darauf, dass ja prinzipiell ja noch ein Spieltag ist, an dem Hallenzecken verteilt werden können, hier noch ein paar abschließender Worte:

Danke! An die Gastfanskids – Ohne euch hätte das Treppenhaus kaum so schön ausgesehen!

Danke! Für die Wertschätzung unseres Einsatzes, der uns auf verschiedenem Weg tatsächlich entgegengebracht wird!

Danke! An alle Crewidioten und grün-weiß abhängigen, die speziell zu diesem Spieltag Finger und Gehirnwindungen zum Bluten gebracht haben und so für einen unvergesslichen und wunderschönen Abschluss gesorgt haben!

Danke! An alle erstmaligen Besucher, an die vorbehaltslosen, die die Tribüne aufgefüllt haben. Durch euch lebt all das über unseren Kreis weiter. Ihr seid immer willkommen!

Und das feddeste Danke… immer und immer wieder… für die Mannschaft und die Menschen, die diese betreuen und ihre Zeit investieren! Wir hoffen vom ganzen Herzen, dass ihr genauso viel Spaß und Freude an dieser Spielzeit hattet, wie wir. Danke!

Dazke!

//in eigener Sache: Vollgepumpt mit Eindrücken und Kreativität lassen wir diesmal (als Ausgleich zum letzten Mal) gleich 2 (in Worten ZWEI) Spielberichte auf euch los. Lest also auch den anderen. Hintergrund- und weitere führende Infos ftw!

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Vize-Meister

Saisonfinale für die 3.Mannschaft des RSC-Osnabrück und dann auch noch als Heimspiel, dass dies für alle zur „Partie“ werden würde war klar. Egal wie dieser Spieltag ausgehen würde, wir würden das Team feiern. Denn die Teamleistung über die komplette Saison war großartig. Im Vorfeld der Spiele verteilten wir unser Fanzine „Hallenzecke“, welches wir hoffentlich bald auch online als pdf anbieten können, an die anderen Besucher_innen der Halle am Goethering. Im ersten Spiel ging es gegen die Baskets Rahden, die zu diesem Zeitpunkt noch Spitzenreiter waren. Von beginn an spielte Rahden mit einem verletzten Spieler, da sie sonst, so wie zuletzt in Münster, nicht hätten antreten können. Das sie mal wieder Probleme mit der Punktgrenze bekamen. Was bei anderen Teams, wegen einer Auswahl an Auswechselspieler_innen kein Problem darstellt, wurde bei Rahden wiederholt zum Problem. Im Verlaufe des Spieles konnte der Spieler dann wegen seiner Verletzung nicht weiter spielen. Da sie es nun nicht schafften mit 5Spieler_innen unter der vorgeschriebenen Punktegrenze zu bleiben, mussten sie nun mit nur noch mit 4Leuten spielen. Hatte Rahden zu diesem Zeitpunkt schon zurück gelegen, gab es nun eine 55:26 Niederlage. Wieder einmal hatte Rahden also peinlicherweise, ähnlich wie in Münster, nicht die spielerischen Möglichkeiten die Punktgrenzen einzuhalten. Es zeigt sich also wieder mal das es nicht immer gut ausgeht wenn ein Verein mit „Fußgängern“ versucht zum Erfolg zu kommen. Während des ganzen Spieles gab es von der Riot Shocker Crew kontinuirliche Gesänge und Sprechchöre, welche noch durch Konfetti und Banner verstärkt wurden.

Im zweiten Spiel ging es dann gegen die Dragon Wheelers aus Quakenbrück. Bevor dies allerdings beginnen konnte, gab es von unserer Seite aus eine kleine Einstimmung auf das Spiel. Kurz vor dem Anpfiff wurde ein zwei Meter großer Drache aus Pappe in die Halle getragen, welcher dann überraschenderweise von einem von uns den Kopf abgeschlagen bekam. So konnte das Spiel angepfiffen und unser Team von ganzem Herzen angefeuert werden, denn der Vize-Meistertitel stand schon fest. Den Start gegen die Dragons verpennte unser Team dann leider kolossal und musste somit eine Aufholjagdt starten, welche am Ende nicht belohnt wurde. Die starting five von Quakenbrück war, im gegensatz zu unserem Team, mit drei Spieler_innen aus der Regionalliga besetzt. Diese sorgten dafür das der Punktevorsprung nicht mehr aufgeholt werden konnte. Allerdings wurde auch klar, das, als diese Spieler_innen nicht mehr auf dem Spielfeld waren, unser Team dann locker mithalten konnte. Stellt sich also wieder mal die Frage, ob es nötig ist ein Team in der untersten Liga mit Spieler_innen aus den höheren Ligen aufzufüllen. Vorallem wenn dann das entsprechende Team nicht aufsteigen will. Trotz der 28:41 Niederlage feierten wir unser Team über das Spielende hinaus frenetisch ab und dekorierten dabei die Halle mit jeder Menge Konfetti neu. Die Gesamtleistung des Teams läßt allerdings großes für folgende Spiele und die kommende Saison erhoffen! Da der letzte Spieltag der Landesliga, am 2.4.2011, keinen entscheidenden Einfluss mehr auf den Tabellenplatz unseres Team hat, gratulieren wir zur Vize-Meisterschaft

Alé grün weiß,alé

-caddy-

Unsere Farben sind grün-weiss, unsere Liebe Melodie!

Ein spielfreier Samstag in Deutschland. Ganz Deutschland? Nein, ein kleiner Pulk nimmermüder Rollstuhlbasketballfans macht sich auch an diesem Samstag wieder auf, zur Bastione di Goethe-Ring, der Heimspielhalle des RSC Osnabrück.

Hier trifft an diesem Samstag der Tabellenzweite, die dritte Mannschaft unseres RSC, auf den Tabellenersten aus Rahden und die Drachen aus Dinklage, aktuell Tabellendritter. Dieser Spieltag markiert gleichermaßen den Saisonabschluss für Rahden und den RSC, während Dinklage noch einen weiteren Spieltag auf Punktejagd gehen kann. Dieser letzte Spieltag ist somit der wichtigste Spieltag, denn hier geht es um die letzte Chance, den Aufstieg zu schaffen.

Egal, was du also sonst so für den Samstag auf dem Zettel hattest, sei dir sicher, du kannst dem auch so nachgehen. Saufen? Klar! Feiern? Eh! Kinderchor? Willkommen! Schlafen? Tribüne ftw!

Also, was kann dich noch halten?

SUPPORT YOUR LOCAL ROLLSTUHLBASKETBALL!

ALLE HIN DA!

Spitzenreiter/Drachentöter und designierter Aufsteiger

    Es hätte alles so schön werden können. Die äußeren Bedingungen für ein grandioses Finale des Wochenendes schienen gegeben. Ein Sonntagsspiel zu unmenschlicher Anstoßzeit in Nordhorn, wo einen schon das NSDAP-Graffiti von der gegenüberliegenden Schule grüßt. Ultraherz was willst du mehr.

    So gestalte sich dann auch die Anreise unproblematisch, da nun keine riesen Reisegruppe zu koordinieren war, sondern nur ein kleiner Teil, hartgesottener Grün-Weißer.

    Pünktlich (!) an der Halle in Nordhorn angekommen, wartete die Tür mit der ersten Überraschung auf. Bereits im Vorfeld war viel über das Spiel diskutiert worden und die Gerüchte mehrten sich, dass es sich wohl um ein Hochsicherheitsspiel handeln wird. Aber das schlug dem (Bier-)Fass dann doch den Boden aus. Da wurde uns doch tatsächlich der Verzehr von alkoholischen Getränken untersagt.

    Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass uns mangelnder Alkoholkonsum am Singen hindert? Reine Schikane… Da freuen wir uns doch auf den nächsten Besuch der Nordhorner in unserer schönen Halle, wenn ein Schild an der Tür verkündet: Das Mitführen von Tröten ist den Nordhornern untersagt.

    Doch zu den Spielen. Nachdem vor zwei Wochen klar gezeigt wurde, dass der RSC kaum zu halten ist, war die Erwartungshaltung dementsprechend groß und die Angst beim Gegner klar erkennbar.

    Zum Spielverlauf gibt es nicht viel zu sagen. Zuerst musste sich Nordhorn mit 47:37 gebeugt werden. Das lag nicht an den starken Nordhornern (auch wenn ein klarer Leistungsanstieg zu der blamablen Leistung beim letzten Auftritt verzeichnet werden konnte), sondern eher an der lausigen Chancenverwertung unserer Mannschaft. Während die gegnerische Mannschaft einige Male den Ball durch den Ring befördern konnte, scheiterte der RSC wiederholt an Brett, Gegner oder Unvermögen.

    Das zweite Spiel reihte sich leider genau hier wieder ein. Die Dragon Wheelers waren gut drauf, was sicherlich auch an dem letzten Sieg gegen Rahden lag. Der RSC ging einmal mehr zu fahrlässig mit Großchancen um und musste sich somit zum zweiten Mal an diesem Spieltag mit 22:41 geschlagen geben.

    In der letzten Partie des Tages war die Motivation der Nordhorner dann scheinbar weg. Verständlich, wenn es nicht gegen den großen RSC mit seinen unbändigen Ultras geht. So durften sich die Dragon Wheelers am zweiten Triumph dieses Tages erfreuen. Sie gewannen mit 30:40 und rückten damit auf den dritten Platz vor.

    Nach diesem Dämpfer gilt die volle Konzentration dem Spieltag am 13.03. in Quarkenbrück wo es die Siege gegen die starken Dragon Wheelers und den UBC Münster zu bestaunen gibt.

    Da heißt es dann wieder: Kochtöpfe und Tröten bleiben zu Hause, jetzt wird zum Sieg gesungen.

    In diesem Sinne: Osna ist grün-weiß!

Sonntag wieder Tabellenführer?

Am kommenden Sonntag (27.2.) ist es dem Team des RSC Osnabrück gegen die Dragon Wheelers und Nordhorn möglich aus eigener Kraft die Tabellenspitze zurück zu erobern.

Der letzte Spieltag, ohne eigene Teilnahme, am vergangenen Wochenende sorgte für eine sensationelle Überraschung. Der Tabellenletze und kommende Gegner, die Dragon Wheelers, gewann knapp mit 45:40 über den Tabellenführer und Meisterschaftskonkurenten Rahden. Mit nur einem Korb unterschied unterlagen die Drachen dann aber dem zweiten Team des UBC Münster welche wiederum im letzten Spiel mit 36:40 dem Tabellenführer unterlag.

Die Niederlage von Rahden macht es den Osnabrücker_innen nun möglich am Sonntag die Tabellenspitze zurück zu erobern. Die Osnabrücker_innen stehen derzeit mit vier Minusspielen auf Platz 2 der Tabelle. Ein Blick auf die Tabelle und auf die kommenden Gegner macht deutlich, dass zwei Siege durchaus machbar sind und wir werden selbstverständlich unser Team bis zum Ende anfeuern.

1.Baskets 96 Rahden 2 | 14 : 6 | 347 : 289 | +58 | 10
2 RSC Osnabrück 3 | 10 : 2 | 209 : 143 | +66 | 6
3.UBC Münster 2 | 6 : 10 | 241 : 282 | -41 | 8
4.Baskets Nordhorn | 4 : 12 | 264 : 319 | -55 | 8
5.Dragon Wheelers 2 | 2 : 6 | 134 : 162 | -28 | 4

Neues Jahre…alte Gewohnheiten

Das neue Jahr hat begonnen und mit den Vorsätzen ist das so ein Sache, denn pünktliches Auftauchen können wir irgendwie nicht umsetzen. Dieses Mal schafften wir es aber schon zum Startpiff da zu sein. Also schnell alle Banner aufgehängt und die 3.Mannschaft lautstart unterstützt. Das wir in Nordhorn, wegen nicht vorhandener Tribüne, direkt am Spielfeld standen, sorgte für einigen Verstimmung beim Schiri. Denn noch immer sind wir die einzige Fangruppe in der untersten Liga und somit ein ungewohnter Anblick. Anfänglich hatte er immer nur versucht uns als Fangruppe, durch Sprüche und Gestiken zu provozieren (u.a. drohte er mit Rauswurf), was von uns meistens ignoriert wurde. Als er dann aber zu einem unserer Spieler, der in einer Spielaktion aus seinem Rolli gefallen war sagte „…brauchen wir ein Bergungsunternehmen?“, war selbst den normalen Fans klar was sie von diesem Schiri zu halten hatten. Wir reagierten mit der üblichen Weise, nämlich mit entsprechend hämischen Fangesängen.
Aber zurück zum eigentlichen Spiel! Um 13Uhr spielte der RSC gegen UBC aus Münster und gewann dies ungefährdet mit 45:26. Zu keinem Zeitpunkt war zu merken das unser Team Krankheits-u. Verletzungsgeschwächt war. Das ganze Team wuchs über sich hinaus und wurde von uns frenetisch angepeitscht. Zwischenzeitlich gab es von uns noch eine Transpi-Aktion, die sich auf das Spiel und den am 19.2. anstehenden Naziaufmarsch in Dresden bezog zu dem über 6.000 Nazis erwartet werden.

NOH DD Soli.

Das zweite Spiel gegen die Gastgeber aus Nordhorn gewann unser Team wieder verdiehnt mit 48:27. Auch hier war wieder ein großartiges Zusammenspiel aller Spieler_innen zu beobachten, welches von uns frenetisch gefeiert wurde. Vereinzelt wurden die ersten Aufstiegsgesänge angestimmt, denn wenn die 3.Mannschaft so weiter spielt hat sie es sich verdient. Heute hat die 3.Mannschaft des RSC ganz klar gezeigt wer das Maß aller Dinge ist. Während des Spiel gab es dann noch eine weitere Transpi-Aktion, auf der wir auf den verschobenen Spieltag anspielten, dies sorgte für den entgültigen Stimmungstiefpunkt bei den Gastgebern.

Nichts desto trotz
….in zwei Wochen sind wir wieder da …in zwei Wochen sind wir wieder da !!!

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