Auswärtszecke #6 (Spieltag in Meppen)

Hier der Text unserer Auswärtszecke #6 oder hier als pdf!

Auswärts in Meppen
(TV) Halli Hallo liebe Leser_innen,

heute stehen wir hier in Meppen bereits zum zweiten Mal mit einer Ausgabe unserer Auswärtszecke. Fast auf den Tag genau vor einem Jahr waren wir hier, haben erst mit vier, dann mit sieben Leuten echt gut gerockt und nebenbei mehrere neue Lieder eingeführt. Es war für einige von uns, trotz der nicht vorhanden Tribüne und einer Lautsprecherbox aus der permanent Musik gegen uns schallte, das schönste Spiel der Saison. Eigentlich brauchen wir, im Nachhinein betrachtet, nicht mit Superlativen die Spiele beschreiben oder untereinander vergleichen, da bei der geringen Anzahl an Spieltagen in einer Saison praktisch zwangsläufig aus jedem ein Highlight wird. Die Begeisterung ist vielleicht nicht unbedingt nachzuvollziehen, aber für uns gibt es nichts schöneres, als mit unserem Team zu den Spielen zu fahren und unsere Lieder für unsere Spieler_innen zu singen, egal in welcher Halle wir gerade spielen. Doch damit erst einmal genug mit vorgeschobenen Lobpreisungen, denn das wichtigste ist und bleibt das Spielgeschehen auf dem Parkett (Hallenboden).

Unser erstes Auswärtsspiel führte uns bereits vor vier Wochen nach Quakenbrück und damit verbunden war tatsächlich der erste Auswärtssieg. Ein Gefühl, welches wir in der letzten Saison doch so schmerzlich vermisst haben. Dieser Auftakt sollte zwei Wochen später beim ersten Heimspiel vergoldet werden, doch sowohl das Team, als auch wir und unsere Gäste erfuhren kurzfristig vorher, dass das Heimspiel ausfallen würde und so verbrachten wir ein Wochenende voller Tristes und Langeweile, obwohl das Wochenende doch bereits im Vorfeld das Potential zur Legende hatte. Nun gilt es auf den Nachholtermin zu warten und die positiven Spielelemente von der siegreichen Partie gegen Groningen auch heute wieder gegen die Drachen und die Emsland Rollis zu zeigen. Doch so gerne wir auch mit dem Team sportlich erfolgreich sind, zählen im Endeffekt die vielen Menschen, die diese Sportart betreiben und begleiten. Auch wenn Rollstuhlbasketball so oft als Randgruppensportart tituliert wird und wir vom Rand supporten werden, so wenig ist uns daran gelegen, abgeschottet von euch oder dem Leben außerhalb der Halle zu agieren. Wir laden alle ein, uns auf unserem Abenteuer zu begleiten und das Spiel aus unserer Perspektive wahrzunehmen. Auf Grund der hervorragenden Erfahrungen bei unserem letzten Besuch wünschen wir uns heute mehr denn je, dass alle Beteiligten den größtmöglichen Spaß haben werden. Die Veranstalter_innen drehen die Boxen ein wenig auf und sorgen damit für die Bereicherung unseres Liedguts, das Team mit Körben für eine ausufernde Stimmung und wir mit diesem kurzen Anschreiben für den richtigen Einklang auf die Ereignisse, die uns nun alle gemeinsam erwarten werden.

Auf geht es Rollstuhlsportclub Osnabrück!
Riot Shocker Crew

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Infos zur Hallenzecke #6

Hey Leute,
am kommenden Samstag haben wir endlich wieder ein Heimspiel. Dazu kommt selbstverständlich eine neue druckfrische Ausgabe unserer Lektüre, der „Hallenzecke“ raus. Da sich die Situation bzgl. des Verteilen in der Halle mit dem Vorstand nicht geklärt hat, müsst ihr euer Exemplar bei uns abholen. Also greift zu und seht, wie am Samstag ein weiteres Kapitel der Riot Shocker Crew geschrieben wird!

Themen werden dieses Mal unter anderem sein:
-Saisonrückblick 13/12
-Afa Ultras
-Grillen mit dem Team
-Innenministerkonferenz in Osnabrück

Always RSC! Always mit Hallenzecke!

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Kein Frieden mit der IMK

Kein Frieden mit der IMK

Die Innenministerkonferenzen und ihre Beschlüsse sind uns generell schon ein Graus. Dieses Jahr findet die Innenministerkonferenz in Osnabrück statt und wir rufen euch alle dazu auf, euch an den Aktivitäten dagegen zu beteiligen.
Neben Vorträgen und Workshops zu den Themen, die auf der Innenministerkonferenz besprochen werden, wird es eine bundesweite Demonstration am 30.11.2013, sowie eine Nachttanzdemonstration am 04.12.2013 geben.
Wir dürfen die Innenministerkonferenz (vom 04.12. – 06.12.) nicht unkommentiert vorbei gehen lassen, denn sie stellt einen erheblichen Einschnitt in unsere Selbstverwirklichung dar.

Mehr Infos bekommt ihr auf der Seite des Bündnisses „Kein Frieden mit der IMK“

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Auf eine grün-weiße Saison!

Alles noch einmal Revue passieren lassen. Träumen, Blogs lesen, Fotos anschauen, immer und immer wieder. Mit einem Knall aufgehört und ruhig war es. Immer wieder höre ich es, singe leise mit „Oh RSC, oh RSC, Oh RSC, …“ Die Trommelschläge mein Rhythmus im Alltag. Die Liedtexte meine morgendliche Gebete. Die Crew meine Droge. Und jetzt, endlich wieder alles vereint. Ich liebe dich, du wunderschöne Vorfreude.

(aa) Gefühle adäquat auszudrücken ist nicht einfach und sonst auch eher nicht mein Ding. Aber diese Einleitung passt einfach. Sie drückt das aus, was ich monatelang durchstehen musste. Es gibt zwar haufenweise Ausgleichsmöglichkeiten, doch das Gefühl mit seinen engen Freund*innen auf der Tribüne zu stehen und den RSC voran zu singen, ist mit nichts vergleichbar! Ich will damit nicht sagen, dass die Riot Shocker Crew ein Projekt ist, welches durch Einzigartigkeit nicht übertroffen werden kann. Es verbergen sich hinter ihr aber einzigartig tolle Menschen und eine (fast) einzigartig angenehme Mentalität! Ich liebe euch Leute und auch wenn es manchmal schwierige Situationen gibt, denkt daran wie viele schöne Momente wir durch diesen Verein teilen durften.

Es geht schon wieder los…
Die Vorbereitungen für den Spieltag liefen überraschend problemlos. Mag aber auch vielleicht daran liegen, dass wir mittlerweile alle sehr gut mit dem Druck umgehen können, etwas in den letzten Stunden und Minuten zu organisieren. Der Samstagabend wurde noch schnell dafür genutzt die letzten Tapeten zu rollen und den Alkoholpegel über das Wochenende konstant zu halten. Freitagabend wurde nämlich auf ner Soli-Trash-Party ordentlich der ‚Innenminister-Konferenz‘ (IMK) entGEGENgedanct. (Weitere Infos folgen, bis dahin schaut mal unter: http://keinfriedenmitderimk.noblogs.org)
Treffpunkt für die gemeinsame Anreise war dann schließlich am Sonntag um 8:45h am Bahnhof. Diese unsportlichen Zeiten steckt die Crew mittlerweile ungewöhnlich gut weg, sodass auf das Notfallauto, in dem noch drei Plätze für verschlafende Sufftras frei gewesen wären, nicht zurück gegriffen werden musste. Nun ja gut, würde mensch morgens nicht unter chronischer Dyskalkulie leiden, hätten wir durch das Notfallauto auch noch knapp 30€ Zuggeld sparen können. Ob es wirklich Dyskalkulie oder doch wieder eine alkoholbedingte Diplopie war, lässt sich nicht mehr genau rekonstruieren.

Nächster Halt: Auswärts

Angekommen in Quakenbrück wurde erstmal versucht, die erfolgreichen Tramping-Erfahrungen erneut umzusetzen. Jedoch hätte diesmal wohl zufällig ein leerer Kleinbus um die Ecke biegen müssen, um erfolgreich alle Menschen zur Halle zu bringen. Der ‚Fanmarsch‘ durch die Quakenbrücker Metropole war jedoch auch sehr gewinnbringend.
Angekommen bei der Halle, das Team war natürlich schon da, wurde sich erstmal begrüßt und das Auto ausgeladen. Ein Shocker der Sektion Münster wollte noch die Zaunfahne im Klo versenken, hat sich dann aber doch noch umentschieden. Die Spaltung ist nicht mehr weit, treibt es nicht auf die Spitze! Very Happy
Unser Kameramensch und Bierlieferant*in ließen dann noch ein bisschen auf sich warten, schafften es aber pünktlich zum Tip-Off in der Halle zu sein.

Auf eine grün-weiße Saison
Ja diese Saison wird grün-weiß, da habe ich ein sehr gutes Gefühl! Das erste Spiel gegen die Dragon Wheelers eröffneten wir mit einer kleinen Fahnenchoreo. Spielerisch ging es sehr rasant los. Der RSC schien anfangs überrascht und hatte Probleme ins Spiel zu finden. Die Trefferquote ließ sehr zu wünschen übrig und die Defense eröffnete zu große Möglichkeiten für die spielerisch starken Dragons. Fast jeder Angriff auf unser Korb konnte mit zwei Punkten abgeschlossen werden. Zum Ende des zweiten Viertels kam das Team langsam ins Spiel und wurde zunehmend sicherer im Spielaufbau und Abschluss, sodass ein Halbzeitstand von 26:12 positiver zu werten ist, als es sich vielleicht anhören mag.
Zur zweiten Hälfte wurde eine Tapete hochgehalten, welche an die Pogrome am 09. November 1938 gedenkt: „9.11.’38: REMEMBER HISTORY – FIGHT FASCISM!“ In der Zeit vom 7. bis 13. November 1938 wurden etwa 400 jüdische Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, von denen Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben. Die Pogrome markierten den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in der industriellen Vernichtung der europäischen Juden mündete. Auch in der heutigen Zeit ist eine Zunahme antisemitischer Tendenzen immer wieder spürbar. Umso wichtiger scheint es, die Ausmaße von Nation und Rassismus immer wieder aufzuzeigen, sodass der Nationalsozialismus mit seiner antisemitischem Ideologie sich nie wiederhole!

Weiter nun zum Spiel: Die zweite Halbzeit wurde zunehmend dramatischer. Die Unsicherheiten konnten fast komplett abgelegt werden, viele Rebounds wurden gewonnen und Körbe erzielt. Leider konnte der Rückstand der 1. Halbzeit nicht durch die gute Leistung der 2. Halbzeit eingeholt werden, sodass der RSC mit einem Endergebnis von 54:40 den Dragons unterlag. Auf der Tribüne war die Stimmung großartig! Dauerhafter Support mit viel Variation machte Heißhunger auf das nächste Spiel.

„Refugees Welcome“
Nach einer kurzen Erholungspause für unsere Stimmbänder ging es weiter gegen H.S.V. Basketball Groningen. Mit einer neuen „Refugees Welcome“-Fahne und einer Tapete möchten wir uns mit allen Geflüchteten solidarisieren, welche in Deutschland und anderswo ein Bleiberecht fordern. Durch angeordnete rassistische Kontrollen des Senats (SPD) sollen zur Zeit in Hamburg ‚illegale‘ Geflüchtete identifiziert und abgeschoben werden. Aufgrund einer großen Protestbewegung konnten diese Kontrollen teilweise eingeschränkt werden, eine Besserung der Situation ist jedoch (noch) nicht in Sicht. Auch in anderen Städten und Dörfern machen Rassist*innen mobil. In Schneeberg (Sachsen) gingen ca. 2000 Bürger*innen auf einer NPD-Demonstration gegen „Asylbetrüger*innen“ auf die Straße. In Duisburg/Bergheim hetzt der deutsche Mob gegen ein Sinti und Roma Wohnhaus, in Berlin/Hellersdorf gegen ein Flüchtlingsheim.
Wir fordern ein sofortiges Bleiberecht für alle Geflüchteten! Kein Mensch ist illegal!
Geht auf die Straße und stellt euch diesem rassistischem Mob entgegen!
(In der Hallenzecke #6 wird es einen ausführlichen Bericht über die jeweiligen Entwicklungen geben)

Die Ampeln stehen auf Grün
Das zweite Spiel bestritt unser Team gegen H.S.V. Basketball Groningen. Meine Zuversicht auf einen anstehenden Sieg war schon sehr zwiegespalten. Letzte Saison zwei Mal klar gegen Groningen verloren, die zweite Halbzeit gegen Quakenbrück ließ jedoch hoffen. Und so sollte es dann auch los gehen. Das Team hatte sich eingespielt, Groningen wirkte überfordert. Wir auf der Tribüne gaben unser bestes daran mitzuwirken. Der Vorsprung baute sich aus und alle Ampeln wurden auf Grün gestellt. Groningen stabilisierte jedoch zum zweiten Viertel ihre Defense, konnte gut nach vorne agieren und schloss auf knappe 30:29 zur Halbzeit auf.
Welch ein nervenaufreibender Halbzeitstand.
Ab der zweiten Halbzeit konnte der RSC immer sehr knapp vorlegen, spannend blieb es aber bis zum Ende. Unser RSC absolvierte ein rundum überragendes Spiel und kämpfte bis zum Ende für den ersten Sieg der Saison. DANKE!
Auch wenn auf der Tribüne gegen Ende ein bisschen die Luft raus war, war die Stimmung wirklich sehr angenehm. Schönen Dank an dieser Stelle Richtung Sektion Oldendburg für Choreo, Fahnen und Stimmbänder! Schönen Dank an Sektion Münster für… (überleg)… für Nichts! Wink Da ihr als Individuum nicht die Sektion Münster seid, erfährt doch noch jemand von euch Anerkennung: Schönen Dank an den Shocker, der sich um die durstigen Lebern kümmerte.

Ich geh mit dir wohin du willst, auch bis ans Ende dieser Welt!
Beim nächsten Heimspiel sind wir da, singen für dich das ist doch klar!
(23.11.13 – Heimspiel in der Goethe-Ring-Halle)

Eine weitere Auswahl von Fotos findet ihr bei tumblr

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We like to party!

(fy) Dieser Spielbericht lässt wohl so lange auf sich warten wie der Abend vor dem Spieltag für einige Shocker_innen lang war, weshalb ich euch diesen auch nicht vorenthalten möchte.

Auf dem Programm stand ein Vengaboys Konzert der Extraklasse!

Große Teile unserer Crew bewegten sich nach einem eskalativem Vortrinken am Abend vorher zu einem unvergesslichen Konzertabend nach Bielefeld bei dem doch allen ernstes Captain Hollywood und die Vengaboys auftreten sollten.
Einige von uns hielten dies wohl für so irreal, dass sie sich bereits vor Abfahrt aufgrund ihrer Nervosität betrinken mussten.
Gedacht, getan! Volltrunken stiegen wir in einen Zug nach Herford um dann in Herford in den nächsten nach Bielefeld zu steigen. Bereits bei der Abfahrt haben die meisten von uns fest damit gerechnet, dass wir niemals in Bielefeld ankommen werden.
Nach der Abfahrt des Zuges sauste ein stark alkoholisierter Shocker auf seinen 80er Jahre Discorollschuhen an mir vorbei der wohl der Massenträgheit zum Opfer gefallen ist. Ein Bier später raste er beim ersten Halt ein zweites Mal an mir vorbei – als der Zug los fuhr dann ein 3. Mal und ich gewöhnte mich ein paar Stationen später an das Vorbeisausen des Sufftras auf seinen sexy Rollschuhen.
Umstieg – Hektik – Alkohol
Nun hieß es schnell sein denn wir mussten diesen Zug verlassen um mit einem total orientierungslosen Mob in den nächsten zu steigen!
Einmal kurz durchgezählt und das nächste Bier auf gemacht flitzte der Rollschuhfahrer auch wieder an einem vorbei und der Zug war in voller Fahrt Richtung Bielefeld.
Nun konnte uns nur noch der Umstieg in die Bielefelder Straßenbahn einen Strich durch die Rechnung machen!
Im Zug begannen irgendwann ein paar Jugendliche Freude an dem laut VEngaboys und RSC Lieder singenden Haufen zu finden und nahmen promt ihre Handys raus um uns zu Filmen, was von uns nicht gern gesehen wurde und so verschwanden die Handy dann auch wieder.

In Bielefeld angekommen wurde es nun immer schwerer den Mob in die richtige Richtung zu lenken. Es zeigte sich jedoch schnell der geschulte Umgang mit Betrunkenen weshalb wir nach einigen schrägen Blicken auf unsere Verkleidungen schon in der Straßenbahn saßen.
Nächster Halt Ringlockschuppen!
Es war volbracht! So wie Moses sich durch Meer bewegt hat bewegten wir uns mit einigen Ausfallschritten Richtung Eingang des Ringlockschuppens und standen auch schon ein paar Augenblicke später vor der Bühne.
Hier verschwimmen dann meine Erinnerungen. Ich kann mich lediglich an das Rap-Battle zwischen Captain Hollywood und Mola Adebisi (Moderator des Abends), an den Beginn des Vengaboys Konzerts und an eine Pizza, die ich im Ringlockschuppen gegessen habe, erinnern.
Meine nächste Erinnerung besteht aus einem unbequemen Aufwachen auf einer Bank, wo ich einen Menschen der Sektion Münster im Blick hatte, der sich mit einem Security nicht besonders gut verstand und ihm den Mittelfinger zeigte.
Nachdem wir bloß einmal in den falschen Zug gestiegen sind waren wir schon wieder in Osnabrück. Mein Körper schrie noch nie so laut nach Ruhe wie in diesem Moment. Ich vermute, dass er sich bei meiner geistigen Abwesenheit so dermaßen zu den Vengaboys ausgetobt hatte und nun überhaupt nicht mehr konnte.
Ich tat das Beste, was ich nur hätte machen können und ich ignorierte ihn, da von nun an der RSC im Fokus stand! Dieser Spieltag konnte nicht ohne mich über die Tribüne gehen weshalb wir schon wieder im Zug saßen. Nur dieses mal nach Quakenbrück um den Hot Dogs Ostfriesland und den Artland Schnappis ein trauriges Saisonende zu bescheren.
An der Halle in Brück an der Quake angekommen brachten wir ein Schild am Eingang für die Teams mit der Aufschrift „Wir müssen Leider draußen bleiben“ an, welches nebenbei noch ein originalgetreues Bild der Hot Dogs zeigte.

Wenig später begannen wir mit dem anbringen unserer Dekoration. Zusätzlich wurde ein Spruchband „Ich mag Drachen“ angebracht worauf ein Fan der Echsen mit einem fragenden „am liebsten gebraten?“ folgte.
Fast richtig, denn dem folgte kurz vor Spielbeginn ein „ich könnte nur keinen Ganzen essen“.
Sichtlich eingeschüchtert lagen die Drachen nach dem ersten Viertel mit einem Punkt zurück (wenn ich mich da richtig erinnere).
Nicht nur auf dem Spielfeld ging es voran, sondern auch auf der Tribüne, was zur sichtlichen Verwunderung derjenigen geschah, welche dem Konzert am Vorabend fern geblieben waren, denn der Support ließ sich durchaus sehen und vor allem hören.
Zur zweiten Hälfte des Spiels wurde erneut eine Tapete, dieses mal mit den Worten „Drachen die bellen beißen nicht“ präsentiert. Wo ich mich gerade frage… Als erstes haben wir gegen die Drachen gespielt und dann gegen die Hunde. Warum haben wir bitteschön „Drachen die bellen beißen nicht“ und nicht „Hunde die bellen beißen nicht“ gemacht? Hmm… war wohl Verwirrungstaktik.

Leider ging diese Art der taktischen Mittel nicht auf, denn unser Team verlor das Spiel an dessen Endergebnis ich mich leider nicht erinnern kann. Liegt wohl an dem vorigen Abend, den wir da durchlebt haben und an meinem schlechten Gedächtnis…
Aber wie dem auch sei. Der Spieltag geht weiter und nun waren die Hot Dogs Ostfriesland an der Reihe. Passend zum Spiel wurde das „Ich mag Drachen – Ich könnte nur keinen Ganzen essen“ mit „Ich mag Hunde – am liebsten an der Leine“ ausgetauscht.
Wenige Minuten vor Spielbeginn wurde dann auf den 1000 Kreuze Entenmarsch von einigen Fundamentalist_innen in Münster aufmerksam gemacht.
Drei Spruchbänder mit der Aufschrift „Zum Teufel mit den Fundamentalist_innen – 09.03.: 1000 Kreuze in Münster“ wurden in die Höhe gehalten. Auf dass diesen tausende Jahre zurückgebliebenen Idioten der Tag so schwer wie möglich gemacht wurde…

Hier war es also. Das letzte Spiel der Saison lag vor uns und allen war klar jetzt noch einmal alles zu geben.
An die Ergebnisse kann ich mich nicht mehr erinnern aber ich habe es als ein sehr spannendes Spiel im Kopf behalten. Besonders die Stimmung war unfassbar gut und der Vorabend schien wie weggeblasen. Wir sangen unser Team nach vorne, welches trotz eines guten Spiels den Hot Dogs unterlag.
Eine sieglose Saison mit vielen schönen, lustigen und unvergesslichen Momenten war nun vorüber gegangen.

Kurz bevor wir traurig über das Ende der Saison nach Hause fuhren, wurde noch ein Foto mit dem Team und einer Tapete „Greetings to Senegal“ geschossen. Dies sollte an ein senegalesisches Rollstuhlbasketball Team geschickt werden, worüber HIER hier mehr zu lesen ist.

Nachdem wir im hoch offiziellen Shuttle zum Bahnhof gebracht wurden setzten wir uns in den Zug und es ging nach Hause.

Die nächste Saison kann kommen!

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Ergebnisse vom 1. Spieltag in Quakenbrück

Dragon Wheelers – RSC Osnabrück 2 54 : 40 (26:12)
RSC Osnabrück 2 – H.S.V. Basketball Groningen 51 : 46 (30:29)
H.S.V. Basketball Groningen – Dragon Wheelers 34 : 44 (24:24)

Spielbericht und Fotos folgen in Kürze!
Hier findet ihr schon mal die Auswärtszecke #005!

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